Erste Flüge im Stabhochsprung

Leichtathletik 17. September 2019

Nach 5 Monaten Aufzucht sind vier Mitglieder der insgesamt sechsköpfigen neuen Trainingsgruppe Stabhochsprung am letzten Samstag “aus dem Ei geschlüpft”. Anlässlich des Herbstsportfestes des TV Michelbach – im westlichen Untertaunus gelegen – konnten die LG-Stabartisten ihre ersten erfolgreichen Jungfernflüge unter Wettkampfbedingungen absolvieren und das trotz beeindruckend starker Konkurrenz u. a. aus Wiesbaden und Dortmund.

Maren Foos (Klasse U18) strapazierte dabei ihr Nervenkostüm mit zwei ungültigen Sprüngen bei der Einstiegshöhe. Mit Können und etwas Glück der Tüchtigen gelang der erste erfolgreiche Wettkampsprung dann im dritten Versuch und auch die nächste Höhe von 1.62 m überquerte sie dann souverän dank höherem Griff im ersten Versuch. Schwester Karla (U 14) konnte die ersten beiden Höhen auf Anhieb meistern. Sie legte nach, indem Sie auch noch die 1.72 m übersprang und mit Unterstützung des Publikums wären fast auch noch die 1.82 m geglückt. Laura Brandner (U18) stieg ohne Probleme in ihre erste Wettkampfprüfung ein – die ersten drei Höhen nahm sie jeweils im ersten Versuch. Abschließend schwang sie sich bis auf 2.12 m und bei Umsetzung kleiner Korrekturen lassen sich bei ihr in Kürze noch deutliche Höhensteigerungen erwarten. Gabriel Wirths war ohne große Erwartungen angereist, waren doch die Trainingseinheiten über den Sommer unterschiedlich erfolgreich. Doch mit der gezeigten Performance scheint er sich zum Wettkampftypen zu entwickeln. Zuerst aus nur sechs Anlaufschritten gab es erst bei 2.22 m den ersten Fehlversuch. Nach dem mutigen Schritt, während des Wettkampfes den Anlauf um zwei Schritte zu verlängern, wurde er am Ende mit übersprungenen 2.42 m belohnt, was so nicht zu erwarten war.

Insgesamt haben sich alle vier Springer*innen für ihr konstantes Trainingsinvestment belohnt. Am 27. September steht jetzt noch ein weiterer Test im Rahmen der offen Kreismeisterschaften Rhein-Lahn in Bad Ems an, dessen Ergebnisse letzte Aufschlüsse für das Wintertraining geben soll, das dann ab Mitte Oktober startet und in dem ja bekanntlich die Athlet*innen für den Sommer „gemacht werden“.